IHRE INDIVIDUALITÄT IST UNSERE STÄRKE! Sie sind ein Anhänger von Extremsportarten wie XPogo? Manch einer liebt den Nervenkitzel, andere wiederum meiden das Risiko. Menschen sind unterschiedlich und wollen in Ihrer Individualität anerkannt werden. Genau das ist unser Grundprinzip.

Wir gehen auf Sie ein, auf Ihre Einzigartigkeit, auf Ihre individuellen Unternehmensideen! Ein Blick auf unsere Referenzliste verrät unser Geheimnis – hier finden Sie Großunternehmen mit europaweiter Reichweite genauso wie kleine Ein-Mann-Betriebe. Die Unternehmen selbst sind dabei so unterschiedlich wie die Menschen dahinter. Das Motto unserer Beratung und unseres Services: IHRE INDIVIDUALITÄT IST UNSERE STÄRKE!
Your individuality is our excellence! Zwar können wir Ihnen keine Superkräfte verschaffen, dafür aber den nötigen Weitblick!

Jeder Mensch hat andere Ziele, jedes Unternehmen hat unterschiedliche Hürden zu meistern. Mit uns als Partner erklimmen Sie ihre individuellen Gipfel – ganz ohne Cape!

Steuernews für Mandanten

Fondsgebundene Lebensversicherungsanlagen

Fondsgebundene Lebensversicherungsanlagen

Fondsgebundene Lebensversicherungspolicen

Gewinne aus der Veräußerung von Ansprüchen aus einer Lebensversicherungsanlage wie beispielsweise Gewinne aus der Veräußerung von Aktien und sonstiger Wertpapiere, unterliegen der Abgeltungsteuer (§ 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 EStG). Umgekehrt müssten dann auch Veräußerungsverluste abziehbar sein. Die Finanzämter neigen allerdings immer mehr dazu, Gewinne zu besteuern und Verluste wegen fehlender Einkunftserzielungsabsicht nicht anzuerkennen.

Der Fall

So verhielt es sich im folgenden Fall: Ein Steuerpflichtiger hatte eine fondsgebundene Lebensversicherung (LV) an seine Ehefrau veräußert. Zur Finanzierung gewährte der Ehegatte seiner Ehefrau ein zinsloses Darlehen in Höhe des Kaufpreises. Der Versicherungsnehmer veräußerte die LV-Anlage mit Verlust und machte dementsprechend negative Einkünfte aus Kapitalvermögen geltend. Das Finanzamt wies die Verluste wegen Gestaltungsmissbrauchs zurück.

Entscheidung des BFH

Der Bundesfinanzhof hob die Entscheidung des Finanzamtes auf. Die Nichtberücksichtigung des Verlustes verstößt gegen die oben genannte Besteuerungsvorschrift.

Einkünfteerzielungsabsicht stets gegeben

Der BFH sah im Streitfall eine Einkünfteerzielungsabsicht für gegeben. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Aussage des BFH, dass die mit der Abgeltungsteuer eingeführten Besonderheiten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen eine tatsächliche (widerlegbare) Vermutung der Einkünfteerzielungsabsicht bedingen. Es müssen also im konkreten Fall Anhaltspunkte für eine Widerlegung der Vermutung der Einkünfteerzielungsabsicht gegeben sein. Im Streitfall sah der BFH keine solchen Anhaltspunkte für gegeben.

Stand: 26. September 2017

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